Interessant: Artikel zum Thema Micropayments.

21. Juli 2010

Ein Artikel von Michael Sahm auf dem Blog Kalingeling:

«Da die Social-Micropayment-Dienste Flattr und Kachingle ihre Transaktionen derzeit nur über Konten der Bezahldienste Paypal und Moneybookers abwickeln, wäre einmal eine Übersicht angebracht, wer letztendlich bei welcher Zahlung wieviel Geld erhält.

Zunächst wären da die Gebühren, die die Micropayment-Dienste selber erheben. Flattr veranschlagt 10% auf den Erlös des Empfängers. Kachingle behält 15% vom Erlös. Während jedoch bei Kachingle in dieser Gebühr bereits sämtliche Transaktionskosten für Paypalüberweisungen enthalten sind, müssen diese bei Flattr noch dazugerechnet werden….»

Hier gehts weiter.

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Profilbox ade – Google Analytics ade?

21. Juli 2010

Facebook wird in den nächsten Tagen/Wochen die Profilboxen abschaffen – also die kleinen Bannerformate, in denen man Botschaften und Applikationen unterbringen konnte und eben auch die Anbindung zu Google Analytics. Nach aktuellem Wissensstand sind alle Fanpage-Administratoren dann wieder auf Facebook Statistiken und Facebook Insights reduziert.

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Social Media goes Email: Outlook Connector.

13. Juli 2010

Microsoft hat gestern angekündigt, dass mit dem Outlook Social Connector Plugin nun auch Facebook und Windows Live Messenger in Outlook integriert werden können.  Der Plugin Connector wurde letztes Jahr lanciert und diente dazu, LinkedIn und MySpace in Outlook zu integrieren.

Der Connector wird auch für die Versionen Outlook 2003 und 2007 verfügbar sein. Durch ihn werden die Statusmeldungen der eigenen Facebook-Kontakte direkt in die Email-Inbox verlinkt. D.h. wenn man eine Email von jemandem liest, mit dem man auch auf Facebook verknüpft ist, kann man gleichzeitig auch dessen Statusmeldungen, Fotos und Pinnwandmeldungen einsehen. Und Status-Updates der Kontakte werden direkt in die Outlook-Inbox geleitet. Die Integration geht bis jetzt allerdings nur in eine Richtung – man kann nur lesen und selbst nicht antworten oder den eigenen Status auffrischen.

Für die Grossspenden-Akquise kann es durchaus interessant sein, zu wissen, was ein bestehender oder potentieller Spender vorhat, liest, schaut, wohin er in Urlaub fährt, etc. Ob es jedoch im täglichen Gebrauch praktisch ist, auch diese Meldungen in einer sowieso schon recht vollen Email-Inbox zu haben, wird sich zeigen.  Einerseits ist ein Social Media “Cockpit”, von dem aus mehrere Netzwerke eingesehen und verwaltet werden können, sehr praktisch (siehe z.B. Hootsuite). Andererseits ist die Usability auch im Hinblick auf die Übersichtlichkeit ein nicht zu unterschätzender Faktor und da überzeugt die Darstellung des Outlook Social Connectors noch nicht ganz.

Mehr Informationen und ein kurzes Video von Microsoft gibt es bei Mashable.

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Kleinvieh macht auch Mist.

06. Juli 2010

Joe Frandoni schreibt auf der Blogseite «Technology in the Arts» über Mikrospenden-Kampagnen.

Er bezieht sich dabei unter anderem auf die Obama-Kampagne, die Nelson Mandela Stiftung und das Amerikanische Rote Kreuz, die alle auf elektronische Mikrospenden gesetzt haben, um erfolgreich finanzielle und ideelle Unterstützung zu sammeln:

«Diese Organisationen behandeln 300 $10-Spenden als gleichwertig und oft sogar noch als wertvoller als eine einzige $3′000-Spende. Die Summe des Geldes wird mitunter weniger wichtig, als die Anzahl der Menschen, die sie spenden. Bei Mikrospenden-Kampagnen geht es darum, so viele Menschen wie möglich ins Boot zu holen und ihre gesammelte Unterstützung zu nutzen, um sowohl Aufmerksamkeit als Spenden zu generieren.

Eine Mikrospende kann als kleine Spende definiert werden, normalerweise auf elektronischem Weg und meistens assoziiert mit der Unterstützung für ein Anliegen, ein Projekt oder einen Menschen. Als Instrumente werden Point-and-Click-Plattformen, Email- oder auch SMS-Kampagnen eingesetzt.

Gute Gründe dafür:

  • Geringe Investition an Zeit
  • Geringe Implementierungskosten mit hohem ROI
  • Erweiterung der Zielgruppen
  • Erschliessung neuer Spender
  • Generierung von Interesse
  • Generierung von “Mund-zu-Mund”-Unterstützung
  • Einfache Social Media Integration
  • Gibt der Organisation grosse Sichtbarkeit

Alles hat Nachteile: So sind Mikrospenden natürlich nicht besonders effektiv, wenn es um das Public Fundraising allgemein geht, um Grossspenden oder Betriebskapital.

Rich Mintz, der Mann hinter der Obama-Kampagen und der Haiti-Hilfsaktion des Amerikanischen Roten Kreuzes gibt 5 Tipps für erfolgreiche Mikrospenden-Kampagenen und/oder Online Spendenprogramme:

  1. Machen Sie es einfach online zu spenden und sich zu registrieren. Mikrospenden sollten der einfachste Weg sein, einer Organisation zu spenden und sie sollten in weniger als 3 Klicks oder durch eine einfache Antwort auf ein SMS oder eine Email zu bewerkstelligen sein.
  2. Belohnen Sie Menschen, die sich registriert haben, mit nützlichen Nachfass-Kontakten und -Inhalten. Schicken Sie eine adressierte Email oder SMS innerhalb von 24 Stunden, in der Sie darauf eingehen, was der Spender unterstützt und wie seine Unterstützung hilft.
  3. Sagen Sie, wie wichtig Spenden sind – auch die kleinen. Jeder Spender, auch der, der nur $5 gibt, sollte fühlen, dass er etwas getan und bewirkt hat. Damit ebnen Sie den Weg für zukünftige Unterstütung und Spenden.
  4. Schaffen Sie Möglichkeiten, online bei etwas mitzumachen. Eine Online-Community und Online-Interaktivität bietet Menschen eine Möglichkeit, sich auch im virtuellen Raum mit der Organisation zu beschäftigen.
  5. Geben Sie den Menschen eine Ahnung davon, was hinter den Kulissen alles passiert. Ein Blick hinter die Kulissen einer Organisation wirkt transparent und bietet ein Gefühl der Gemeinsamkeit. Gesichter, Persönlichkeiten, Menschen gehören auf einmal zu den Namen, das ist wichtig, wenn eine Unterstützungsbasis aufgebaut werden soll.»

(leicht gekürzte Übersetzung)

Unsere Anmerkung:
Mikrospenden sind, wie immer im Fundraising, kein Zaubermittel, das immer und für alle NPO gleich gut wirkt. Der Schlüssel zu Mikrospenden-Kampagnen liegt auch in den Geschichten, die erzählt werden können, in ihrer Relevanz, und in der Grösse der schon bestehenden Öffentlichkeit, in der die NPO sich bewegt. Mikrospenden-Kampagnen sind vermutlich kein sinnvoller Weg für eine NPO, die ein eher marginales Thema behandelt und ganz am Anfang ihrer Geschichte als Spendenorganisation steht. Für alle anderen Organisationen ist es nötig, die eigenen Ziele abzuschätzen, gegebenenfalls auch zu erweitern, die besten Instrumente und Kanäle zu definieren und diese effektiv miteinander zu integrieren. Dabei helfen wir Ihnen, wie immer, sehr gerne :-)

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Smartphone Fundraising.

02. Juli 2010

Einen weiteren Vorschlag für die Erschliessung jüngerer Zielgruppen macht Kate Rogers  in einem Artikel der NonProfit Times.

Sie bezieht sich darin auf einen Vortrag von John Baguley, CEO der International Fundraising Consultancy in London, anlässlich der letzten Konferenz der Association of Fundraising Professionals.  Dieser meint, dass für die Generation Y Technologie einfach ein Teil des Lebens ist – so naürlich und notwendig wie Essen und Schlafen. Dass diese Generation mit einem Handy am Kopf geboren wurde, aber es noch etwas dauert, bis sie genug Geld hat, um mit ihren Spenden etwas bewegen zu können.

Das bedeute jedoch nicht, dass NPO warten sollten, um ihre Beziehungen mit diesen Gruppen zu entwickeln, sagt Baguley. Stattdessen sollten NPO anfangen, mit den neuen Technologien zu experimentieren, um bereit zu sein, wenn die Spender soweit sind. Ein Beispiel dieser neuen Technologien ist das Camera Phone Fundraising – ein ziemlich einfaches Konzept, das jedoch in den noch nicht im Mainstream angekommen ist.  Nonprofits können im Internet ihren eigenen kostenlosen Barcode herunterladen von Seiten wie www.mobile-barcodes.com. Dieser Barcode kann dann auf Poster oder Mailings platziert werden, die an potentielle Spender versendet werden. Diese fotografieren den Barcode mit ihrem Smartphone und kommen so direkt auf die Webseite der NPO, wo sie spenden können.

Quelle:
NonProfit Times

Übrigens: Der Barcode mag noch nicht in den USA angekommen sein, wir bei Blum, Bryant haben ihn jedoch schon länger im Werkzeugkasten…

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