Die Washington Post führte zur morgendlichen Rush Hour in einer Metrostation der amerikanischen Hauptstadt ein interessantes Experiment durch: Sie engagierte Joshua Bell, einen der besten Musiker der Welt, um dort anonym zu musizieren. Man wollte sehen, ob, in einer alltäglichen Umgebung ein derartiges Angebot überhaupt bemerkt wird.
Das Ergebnis: In den 45 Minuten, in denen Joshua Bell spielte, blieben von den Hunderten von Menschen, die auf dem Weg nach irgendwo an ihm vorbeikamen, nur 6 jeweils ein paar Minuten stehen. 20 Menschen gaben ihm Geld im Vorbeigehen – insgesamt 32 Dollar.
Fazit: Ein klassisches Musikstück, gespielt von einem Weltklassemusiker, auf dem Weg zur Arbeit in der Untergrundstation ist wahrscheinlich so irrelevant für die meisten Pendler, dass sie es gar nicht bemerken.
Frage: Wie relevant sind Plakate, die dort und an ähnlichen Orten hängen und an denen täglich Tausende von Menschen vorbeigehen?
Quelle:
Blogoncherry
