Petitionen zum Klimawandel.

Die Vorbereitungen zur UN Klimakonferenz in Kopenhagen sind in der heissen Phase. Nicht nur für die Konferenz selbst, sondern auch für zahlreiche Aktivisten und NPO, die im Vorfeld zu Petitionen aufrufen.

Hier drei Beispiele für interaktive Web 2.0-Kampagnen:

Auf YouTube wurde die TubePetition gestartet, das erste Video, das die «shared annotations»-Funktion von YouTube nutzt, damit User daraus eine Petition machen können. Um mitmachen zu können, muss man sich nur einloggen, dann kann man direkt «ins» Video einen persönlichen Aufruf oder auch nur den eigenen Namen schreiben.

Auch Greenpeace hat sich mit der Kampagne Action Pact etwas einfallen lassen: virtuelle Kartonbotschaften. Mitmacher können Fotos und Slogans gestalten, die von anderen Mitmachern bewertet werden. Greenpeace wird dann aus den besten «Pappnasen» dann in Kopenhagen eine Aktion machen wird. User können ihr Foto direkt aus Facebook oder auch von ihrem PC hochladen, eine Botschaft auf den Karton schreiben, diesen dann abspeichern und mittels einfachem Formular absenden. Die Aktionsbotschaft kann auch direkt auf Twitter und/oder Facebook gepostet werden.

Ein weiteres Beispiel ist Seal the Deal von den Vereinten Nationen. Auch hier kann man sich eintragen und ein Foto hochladen, sowie Videos ansehen, Songs hören und mit Twitter verbinden.

Auch kleinere NPO sind aktiv, allerdings eher mit Unterschriftensammlungen im Web 1.0-Gewand, darunter der BUNDFriends of the Earth, Klimacommitment, oder Klimabündnis.

Dabei fällt uns wieder einmal frappierend auf, wie schnell doch «Web 2.0» unsere Wahrnehmung verändert hat. Was vor 2-3 Jahren noch als moderne interaktive Unterschriftenkampagne galt, wirkt heute im Vergleich trocken und altmodisch und macht so gar nicht zum Mitmachen an…

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