Archiv für März 2010

Dufte!

Dienstag, 30. März 2010

Snapz Pro XSchnappschuss017

Guide Dogs Australia hat sich etwas ganz Überraschendes einfallen lassen: Auf der Website www.supportscent.com kann man ein Parfum kaufen, mit dem man blinden Menschen seine Unterstützung beweisen kann. Denn mit den Einnahmen durch den Parfumverkauf wird Guide Dogs Australia finanziell unterstützt. Zusätzlich kann man sich in eine Support-Bildergalerie eintragen und die Seite via Facebook und Twitter weiter empfehlen.

Eine originelle Idee, die sicher mit 5 australischen Dollar pro Parfumkit keine massgebliche Einnahmenquelle darstellt – auch da die Möglichkeit, einfach zu spenden, absichtlich oder unabsichtlich auf der Seite gut versteckt wurde.

Durch die ungewöhnliche Massnahme und das Video kann jedoch ein Viraleffekt ausgelöst werden, der viel Aufmerksamkeit für die Organisation selbst und für ihre Aufgabe schafft.

Senioren Online.

Sonntag, 28. März 2010

Studienergebnisse aus den USA.
In den USA sind 38% der Menschen über 65 Jahren (und 70% der 50-64Jährigen) im Internet, 10% von ihnen können als aktive Internet-Nutzer bezeichnet werden. Ihr Anteil ist in den letzten 5 Jahren um mehr al 55% gestiegen – besonders unter den Frauen. Das grösste Wachstum zeigt die Gruppe der 70-75Jährigen, von denen heute 45% online sind. Ihre Interessen umfassen hauptsächlich Email und die Suche nach Informationen.

Viele Senioren finden aber auch soziale Netzwerke spannend, sie geniessen Online-Communities,  schreiben selber Blogs und bleiben mit Familie und Freunden via Facebook, LinkedIn oder Twitter in Verbindung. «Soziale Medien geben Senioren eine Stimme und für eine Generation, die sich oft ausgeschlossen und isoliert fühlt, ist das keine kleine Sache,» sagt Sarah Hoit, von My Way Village, die Soziale Online-Netzwerke für ältere Menschen entwickelt.

Im November 2009 waren folgende Destinationen auf den ersten drei Plätzen der Online-Hitliste für Menschen über 65 Jahren:

  1. Google
  2. Windows Media Player
  3. Facebook

Sehr interessant: Facebook ist dabei innerhalb eines Jahres von Platz 45 auf Platz 3 vorgerückt!

In amerikanischen Senioren-Heimen wird nun auch begonnen, die Bewohner mit Sozialen Medien bekannt zu machen. Menschen, die mit Vakuumröhren-Radios aufwuchsen, treffen heute ihre Enkel und alten Klassenkameraden auf Facebook und Classmates.com. Altersheime setzen dazu auch eigene Facebook-Seiten auf und stellen Videos auf YouTube, um für die Baby-Boomer-Kinder der Bewohner interessant zu werden, so zum Beispiel die Edgemere Senior Living Community mit ihrer Facebook-Seite.

Quelle:
Ein Artikel des Kinesis Marketing und Design Blogs, basierend auf Studienergebnissen des Pew Internet and American Life Project.

Studienergebnisse aus der Schweiz.
In der Schweiz sind die Zahlen ähnlich. Laut einer Studie des Zentrums für Gerontologie der Universität Zürich, im Auftrag von Pro Senectute, wird das Internet immerhin von ca. 40% der über 65jährigen Schweizer genutzt. Von den 65-69Jährigen surfen 58% und von den 70-74Jährigen 50% im Web; bei den über 85Jährigen sind es allerdings gerade noch 8%.

Dabei kommt es laut der Studie sowohl darauf an, ob das Internet im sozialen Umfeld der Senioren genutzt wird, als auch auf den Bildungsgrad und die soziale Schicht, die beide den Zugang ins Internet erleichtern.

88% der Schweizer Senioren nutzen das Internet hauptsächlich für Emails, um Fahrpläne abzurufen oder spezifische Informationen zu suchen. Das Lesen von Zeitungen, Online-Banking oder -Einkäufe ist nur für 50% der Onliner interessant und Unterhaltung spielt noch eine geringere Rolle.

Laut der Studie würden Senioren das Internet stärker nutzen, wenn es altersgerechter bzw. weniger «kompliziert» wäre und wenn grosse Bedenken bestehen auch im Hinblick auf die Datensicherheit.

Quelle:
Mediadesk Universität Zürich

Was heisst das nun alles?
Senioren sind heute nicht mehr einfach in eine Gruppe zu fassen. Es bestehen grosse Unterschiede in Bezug auf körperliche und geistige Fitness, auf Neugier und Interesse an der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – auch online. Trotzdem sind Senioren allgemein eine wachsende Gruppe an Menschen, die das Internet aktiv nutzen wollen. Und sie sind für die meisten NPO eine wichtige Gruppe von Unterstützern und Freunden.

Wenn Sie also auch Senioren zu Ihren Zielgruppen zählen, screiben Sie sie nicht als Internetnutzer ab. Gehen Sie nicht automatisch davon aus, dass Sie sie heute und in alle Ewigkeit nur per Direktmailing erreichen können, weil «man ja weiss, dass alte Leute nicht online sind». Das stimmt so einfach nicht. Geben Sie Onlinern eine Chance, indem Sie Ihre Spenden- und Informationsseiten in punkto Usability doppelt prüfen oder indem Sie besonders einfache und unkomplizierte Landing Page einrichten. Tragen Sie dabei immer auch der Sorge um Sicherheit Rechnung, die für diese Generationen besonders wichtig ist und sprechen Sie Senioren mit besonders klar gestalteten und überzeugenden Emails an. Und warum bieten Sie Ihren guten Unterstützern nicht einmal niederschwellige Internetschulungen oder Unterstützungsangebote an?

Quelle:
Mediadesk Universität Zürich

Online- versus Printwerbung.

Montag, 22. März 2010

Laut einer aktuellen Studie in den USA werden Werber dieses Jahr erstmals mehr für Online-Werbung als für Print-Werbung ausgeben. In Deutschland erzielte laut der Meldung in Persönlich der Online-Werbemarkt 2009 ein Plus von 12%, dieses Jahr werden plus 14% erwartet.

Wie sieht es bei Ihnen aus? Wieviel Prozent Ihres Budgets steckt im Print- und wie viel im Online-Bereich? Hat sich da etwas zugunsten des Online-Bereichs verschoben, wird sich etwas verschieben oder werden Sie auch in näherer Zukunft die Verteilung so beibehalten, wie sie ist?

Kampagnen lohnen sich für Amnesty.

Freitag, 19. März 2010

Laut einer Meldung von Persönlich hat sich die intensive Kampagnenarbeit von Amnesty International im letzten Jahr in einer Verdoppelung des Bekanntheitsgrades niedergeschlagen:

«Die Kampagnen für die Freilassung der beiden ­Libyen-Geiseln und für die Aufnahme ehemaliger Guantánamo-Häftlinge verhelfen der Menschenrechtsorganisation von Amnesty International (AI) zu einem massiven Bekanntheitszuwachs. Laut “SonntagsZeitung” nannten 30 Prozent der Schweizer 2009 spontan AI, wenn sie nach gemeinnützigen Organisationen gefragt wurden. Im Jahr zuvor waren es bloss 13 Prozent ­gewesen. Das geht aus dem noch unveröffentlichten “Spendenmonitor” hervor, einer Repräsentativ­umfrage von GFS Zürich. Gar 87 Prozent der Schweizer bejahten die Frage, ob sie AI kennen. Die Organisation rückt damit im Bekanntheits-Ranking von Platz 12 auf Platz 6. Bekannter sind nur noch Rotes Kreuz, Rega, Greenpeace, WWF und Caritas.»

Quelle:
Persönlich

Kampagnen, die in Schönheit sterben.

Mittwoch, 17. März 2010

Ein ästhetisch schönes und emotional berührendes Bild! Aber hätten Sie gemerkt, dass es darum geht, per SMS ein Rehabilitationszentrum für Tiere zu finanzieren, die kosmetische Tests überlebt haben? Das steht im Winzigkleingedruckten unten rechts.

Snapz Pro XSchnappschuss007

Quelle:
Osocio