Weitere Zahlen vom aktuellen Nonprofit Social Network Benchmark Report der Organisationen NTEN, ThePort und Common Knowledge.
Präsenz in Sozialen Netzwerken:
- 86% der NPO geben an, Facebook zu nutzen, um sich dort zu präsentieren. Das bedeutet eine Steigerung von 16% gegenüber dem Jahr 2009.
- Die Nutzung von Twitter ist seit 2009 um 38% gewachsen und wird jetzt von 60% der NPO als Kanal genutzt.
- Bei LinkedIn (33.1%) und YouTube (48.1%) hat sich kaum etwas verändert.
- Die Nutzung von MySpace liegt bei nur noch 14.4%.
Fundraising in Sozialen Netzwerken:
- 46% geben an, dass Fundraising eine wichtige Rolle in ihren Sozialen Netzwerk-Präsenzen spielt. Allgemeines Organisationsmarketing ist jedoch mit 92% der weitaus am meisten angeführte Grund für die Nutzung von Social Media.
- In den meisten NPO “gehört” die Soziale Netzwerk-Präsenz der Kommunikationsabteilung, gefolgt von der Marketing-Abteilung. In bislang nur 20% der NPO ist es die Aufgabe der Fundraising-Abteilung.
- 40% der Organisationen geben an, via Facebook Spenden zu erhalten. 78% der NPO erhielten dort weniger als $ 1’000 in den letzten 12 Monaten, 3.5% jedoch mehr als $ 10’000.
Quelle:
Network for Good Learning Center
Den kompletten Report gibt es als Download kostenlos bei NTEN.
Tags: Social Media, USA

Ich denke auch, dass nicht alle 1.8 Mio NGO eingeladen wurden, an der Studie teilzunehmen, das wäre wohl von einer einzelnen Organisation wie NTEN gar nicht leistbar. Und über die exakte Fragestellung schweigt der Bericht leider… Aber ganz sooo abwegig finde ich die Zahl an und für sich nicht. Man muss ja auch mal überlegen, was für manche NPO “Twitter nutzen” heisst… Manche mir bekannte NPO posten darauf nur eins ums andere Mal Tweets wie “hat ein Video auf …. gepostet.” Warum dieses Video interessieren soll, ist die Frage. Andere sind sehr selektiv und folgen beileibe nicht jedem, der ihnen folgt – selbst wenn es sich nicht um einen Salesrobot handelt. Und auf eine Frage oder einen Kommentar antworten? Fehlanzeige. Ein Unding für eine Organisation, die Menschen erreichen möchte.
Wenn das auf die Gesamtzahl aller NGOs in den USA repräsentativ wäre, dann würden das bei ca. 1,8 Mio. NGOs ca. 1,08 Mio. NGOS bedeuten die Twitter nutzen. Das erscheint mir einfach unplausibel (absolut wie relativ).
Entweder es wurden doch nur ausgewählte NGOs befragt (Empfänger des NTEN-Newsletters oder so), die Definition von “Twitter als Kanal genutzt” ist sehr umfassend (Erwähnung der NGOs in Privataccounts von Mitarbeitern etc.), oder ich unterschätze einfach komplett, wie intensiv die Amis derartige Kanäle nutzen.
Hallo Herr Schwiecker,
Laut dem Report: “A 50-question online survey was fielded from February 3, 2010 to March 15, 2010,
drawing a sample size of 1173 respondents and producing a margin of error of
plus or minus 2.86% with 95% confidence.”
Das hört sich für mich doch ziemlich repräsentativ an. Oder verstehe ich Sie falsch?
[...] This post was mentioned on Twitter by Katja Prescher, Katja Prescher. Katja Prescher said: NPO u #SocialMedia – Präsenz u Fundraising in Socialen Netzwerken: In nur 20% der NPO ist es Aufg der Fundraising-Abt. http://bit.ly/9vYWXA [...]
Ich gehe wohl recht in der Annahme, dass die Zahlen der Studie alles andere als repräsentativ sind, oder?