Spenderentwicklung…

ist in aller Munde. Jeder weiss, dass Beziehungen zu Spendern so individuell und gezielt wie möglich entwickelt werden sollten. Nicht nur bei Grossspendern. Dass man dazu Bezüge herstellen kann zwischen den Daten, die man von Spendern hat und ihren Bedürfnissen oder Wünschen.  Aber wird das wirklich praktiziert?

Wenn ja, warum erhält eine uns bekannte Familie von einer grossen Organisation seit mehr als 10 Jahren kommentarlos das Heftli für die Kinder – die seit Jahren erwachsen und aus dem Haus sind? Warum kommt niemand auf die Idee, nachzufragen, ob das Angebot noch den aktuellen Bedürfnissen entspricht?

Dazu müsste ja nicht einmal jemand den Telefonhörer in die Hand nehmen. Ein Klick in der Datenbank ergibt alle Spender, die seit Jahr und Tag das Angebot erhalten. Dann wird innerhalb einer Stunde ein netter, persönlicher Brief geschrieben. In dem man einfach fragt, ob das Heftli denn weiterhin gewünscht wird, vielleicht für eventuell schon existierende Enkelkinder? Ob der Spender/die Spenderin andere Wünsche oder Fragen hat…?

Es wäre doch so einfach. Oder nicht?

Woran scheitert die Spenderentwicklung in der Realität? Ressourcen? Ideen? Zeit? Daten-Qualität? Arbeits-Prozesse? Ihre Meinung würde uns sehr interessieren!

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