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	<title>Next Generation Fundraising &#187; Fundraising &amp; Direktmarketing</title>
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	<description>Der Blum, Bryant Blog</description>
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		<title>&#8220;Nein, diese Briefe les&#8217; ich nicht!&#8221; &#8211; Zum Zweiten.</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 06:19:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabriele.bryant</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundraising & Direktmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Direktmailing]]></category>
		<category><![CDATA[Swiss Post Box]]></category>

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		<description><![CDATA[Was am 29. Juni 2009 in unserem Artikel &#8220;Nein, diese Briefe les&#8217; ich nicht!&#8221; noch mehr oder weniger eine Absichtserklärung der Schweizer Post war, wird langsam ganz normaler Alltag für immer mehr Menschen. Bloggerin Mona Hinnen berichtete gestern auf MonaH von der Swiss Post Box. Dieser Service wird in der Tat schon genutzt- von Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Was am 29. Juni 2009 in unserem Artikel <a href="http://blog.blumbryant.ch/2009/06/29/nein-diese-briefe-les-ich-nicht/" target="_blank">&#8220;Nein, diese Briefe les&#8217; ich nicht!&#8221;</a> noch mehr oder weniger eine Absichtserklärung der Schweizer Post war, wird langsam ganz normaler Alltag für immer mehr Menschen. Bloggerin Mona Hinnen berichtete gestern auf <a href="http://monah.ch/blog/2010/08/19/swiss-post-box-briefe-out-post-lesen-via-e-mail-und-iphone/" target="_blank">MonaH</a> von der Swiss Post Box.</p>
<p style="text-align: left;">Dieser Service wird in der Tat schon genutzt- von Menschen und damit auch von potentiellen Spendern. Wie gehen Sie damit um, dass Postempfänger zunehmend  alles, was sie als &#8220;Müll&#8221; betrachten, gar nicht mehr in die Hand nehmen müssen, sondern einfach wegwerfen lassen können?</p>
<p style="text-align: left;">
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		<title>Spenderentwicklung&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 13:25:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabriele.bryant</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundraising & Direktmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Spenderbeziehung]]></category>

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		<description><![CDATA[ist in aller Munde. Jeder weiss, dass Beziehungen zu Spendern so individuell und gezielt wie möglich entwickelt werden sollten. Nicht nur bei Grossspendern. Dass man dazu Bezüge herstellen kann zwischen den Daten, die man von Spendern hat und ihren Bedürfnissen oder Wünschen.  Aber wird das wirklich praktiziert? Wenn ja, warum erhält eine uns bekannte Familie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">ist in aller Munde. Jeder weiss, dass Beziehungen zu Spendern so individuell und gezielt wie möglich entwickelt werden sollten. Nicht nur bei Grossspendern. Dass man dazu Bezüge herstellen kann zwischen den Daten, die man von Spendern hat und ihren Bedürfnissen oder Wünschen.  Aber wird das wirklich praktiziert?</p>
<p style="text-align: left;">Wenn ja, warum erhält eine uns bekannte Familie von einer grossen Organisation seit mehr als 10 Jahren kommentarlos das Heftli für die Kinder &#8211; die seit Jahren erwachsen und aus dem Haus sind? Warum kommt niemand auf die Idee, nachzufragen, ob das Angebot noch den aktuellen Bedürfnissen entspricht?</p>
<p style="text-align: left;">Dazu müsste ja nicht einmal jemand den Telefonhörer in die Hand nehmen. Ein Klick in der Datenbank ergibt alle Spender, die seit Jahr und Tag das Angebot erhalten. Dann wird innerhalb einer Stunde ein netter, persönlicher Brief geschrieben. In dem man einfach fragt, ob das Heftli denn weiterhin gewünscht wird, vielleicht für eventuell schon existierende Enkelkinder? Ob der Spender/die Spenderin andere Wünsche oder Fragen hat&#8230;?</p>
<p style="text-align: left;">Es wäre doch so einfach. Oder nicht?</p>
<p style="text-align: left;">Woran scheitert die Spenderentwicklung in der Realität? Ressourcen? Ideen? Zeit? Daten-Qualität? Arbeits-Prozesse? Ihre Meinung würde uns sehr interessieren!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wenn der Spendensammler klingelt&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 08:49:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabriele.bryant</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundraising & Direktmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Fundraising & Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Spendensammeln]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausgerechnet das Handelsblatt berichtete gestern von einer interessanten Studie zum Thema Spendenmotivation. Es ging dabei um das Spendensammeln an der Haustür, das von den Forschern List, Malmendier und DellaVigna extensiv in den USA getestet worden war. Studienaufbau. Die Studie lief von April 2008 bis Oktober 2009 und umfasste 9&#8217;000 Haushalte in wohlhabenderen Vororten Chicagos. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Ausgerechnet das Handelsblatt berichtete gestern von einer interessanten Studie zum Thema Spendenmotivation. Es ging dabei um das Spendensammeln an der Haustür, das von den Forschern List, Malmendier und DellaVigna extensiv in den USA getestet worden war.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Studienaufbau</strong>.<br />
Die Studie lief von April 2008 bis Oktober 2009 und umfasste 9&#8217;000 Haushalte in wohlhabenderen Vororten Chicagos. Die Haushalte wurden um Spenden für ein Chicagoer Kinderkrankenhaus und für eine vor Ort wenig bekannte NPO aus einem anderen Staat gebeten.</p>
<p style="text-align: left;">Ein Teil dieser Haushalte erhielt unangekündigte Besuche von einem Spendensammler. Ein weiterer Teil wurde mittels Flugblatt informiert, wann am nächsten Tag ein Spendensammler klingeln würde. Und ein weiterer Teil konnte den Besuch auch mittels Kreuzchen auf dem Flugblatt explizit ablehnen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Ergebnisse.</strong><br />
Es zeigte sich, dass bei unangekündigten Besuchen 41% der Haushalte öffneten, bei angekündigten Besuchen waren es (je nach Quelle) 4-25% weniger und bei Haushalten, die &#8220;Bitte nicht stören&#8221; angekreuzt hatten, immerhin noch etwa 30%.</p>
<p style="text-align: left;">Es zeigte sich ebenso, dass bei unangekündigten Besuchen Kleinspenden bis $5 durchschnittlich überwogen. Die Forscher schlossen daraus, dass solche Kleinspenden tendenziell eher von gefühltem sozialem Druck gegenüber dem Spendensammler motiviert werden, als aus altruistischen Motiven. Umso mehr, als Haushalte die vorgewarnt worden waren, eher höhere Beträge ab $10 spendeten. Die Vorwarnung und die Möglichkeit des Opting-Out reduzieren das Spendenverhalten beträchtlich besonders bei Kleinspenden unter $10.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Spendenzweck.</strong><br />
Auch bei den Spendenzwecken wurde ein Unterschied festgestellt &#8211; das örtliche Kinderkrankenhaus erhielt mehr Spenden als die relativ unbekannte NPO. Forscher John List schreibt «Der geschätzte Kostenpunkt, einen Spendensammler &#8220;Nein&#8221; zu sagen, liegt für eine NPO aus dem eigenen Bundesstaat bei $3.5 und bei einer NPO von ausserhalb bei $1.4»</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Einfluss der Wirtschaftskrise</strong><br />
Ein Teil des Experiments fiel übrigens auch in die Zeit der Wirtschaftskrise. Als die Ergebnisse spezifisch ausgewertet wurden, zeigte sich, dass während des Kollapses von Lehman Brothers und des Aktienmarkts die unangekündigten Besuche fast Zweidrittel weniger Spenden einbrachten als vorher. Während Spenden aus Haushalten, die vorgewarnt worden waren (in der Studie als Altruisten bezeichnet, da sie das Spenden ja hätten vermeiden können) weniger Krisenabfall zeigten und eher noch höher waren als vorher.</p>
<p style="text-align: left;">Die Studie kann übrigens von Abonnenten, Journalisten oder «Einwohnern von Entwicklungsländern» vom <a href="http://www.nber.org/papers/w15629.pdf" target="_blank">National Bureau of Economic Research</a> heruntergeladen werden.</p>
<p style="margin-top: 2em; text-align: left;"><strong><em>Quellen:<br />
</em></strong><a href=" http://freakonomics.blogs.nytimes.com/2010/01/07/whats-next-a-do-not-knock-registry/" target="_blank">Handelsblatt, Olav Storbeck «Wie Spender ticken»<br />
</a><a href="http://timharford.com/2009/04/even-in-a-recession-charitable-giving-can-go-up-as-well-as-down/" target="_blank">Freakonomics, Stephen Dubner «What&#8217;s next: A Do-Not-Knock-Registry?»<br />
Tim Harford, «Even in a recession, charitable giving can go up as well as down.»</a></p>
<p style="margin-top: 2em">
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