Archiv für die Kategorie ‘Fundraising & Werbung’

Kampagnen, die in Schönheit sterben.

Mittwoch, 17. März 2010

Ein ästhetisch schönes und emotional berührendes Bild! Aber hätten Sie gemerkt, dass es darum geht, per SMS ein Rehabilitationszentrum für Tiere zu finanzieren, die kosmetische Tests überlebt haben? Das steht im Winzigkleingedruckten unten rechts.

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Quelle:
Osocio

Help the Oma.

Samstag, 06. März 2010

Help the Oma – so nennt sich diese originelle Guerilla-Kampagne der Frankfurter Diakonie. Omas ziehen durch die Strassen und lassen sich von netten Menschen helfen, die daraufhin ein Lob und einen Flyer der Diakonie erhalten. Ziel ist, mehr Menschen für ein Ehrenamt in der Diakonie zu gewinnen.

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Komm auf die Weide!

Freitag, 05. März 2010

Eine attraktive und lustige Fundraising-Seite ist mykuh.com. Sie ist klar überschaubar, verständlich und macht das Spenden via Bankeinzugsformular sehr leicht – auch wenn der Betrag von €350 relativ hoch ist für eine Spontanspende im Internet. Die Idee wurde von der Werbeagentur Grimm Gallun Holtappels realisiert – für die Patengemeinschaft für hungernde Kinder e.V., die sich für indische Ureinwohner engagiert.

Nachdem die Agentur die Seite in der Fachpresse beworben hatte, bekam sie anscheinend Schelte von einer anderen deutschen Agentur, die die Aktion als reine Eigen-PR bezeichnete. Dies führte wiederum zu einer interessanten Diskussion im W&V Kontakter über die Zusammenarbeit zwischen Werbeagenturen und NPO.

Wir finden die Seite, wie gesagt, grundsätzlich fundraisingtauglich, aber uns fehlt die Einbindung in eine Gesamtstrategie der betreffenden Organisation. Das ist eben der Nachteil bei solch punktuellen Aktionen, die zwar in sich funktionieren (können), die Organisation als Ganzes aber nicht unbedingt weiterbringen. Abzulehnen sind derartige Aktionen natürlich nicht, denn sie können auf jeden Fall Spenden bringen. Mit einem integriert arbeitenden, strategisch aufgebauten und nachhaltigen Fundraising-Programm sollten sie jedoch nicht verwechselt werden.

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Tiger Woods als dankbares Sujet?

Montag, 01. März 2010

Ob sich PETA mit dieser Kampagne einen Gefallen tut?

In den USA wirbt die Organisation seit Kurzem unter dem Slogan «Too much sex can be a bad thing… for little tigers too.» für die Kastration von Katzen und Katern und springt damit gleichzeitig auf die aktuelle amerikanische «Tiger-Bashing»-Schiene. Die Kampagne nutzt den geschmacklosen Medienaufruhr um die Affären von Tiger Woods, um zu erklären, dass unkastrierte Katzen eine astronomische Anzahl an Nachkommen und damit Leid für alle Katzen produzieren. Und um dafür zu plädieren, dass jeder Tierhalter sein Tier kastrieren lässt.

Wir denken jedoch, dass diese wichtige Botschaft so verpackt erstens unseriös wirkt und zweitens untergeht und dass sie in ihrer Geschmacklosigkeit sogar amerikanische Spender negativ beeinflussen könnte. Allerdings hat PETA unter dem gleichen Slogan auch schon den amerikanischen Pornostar Ron Jeremy (diesmal freiwillig) abgebildet... PETA ist bekannt für kontroverse Sujets – dies ist wohl jedoch das erste Mal, dass dazu ein Prominenter unfreiwillig eingesetzt wurde.

In Europa wäre wohl sowohl der Medienskandal als auch eine darauf basierende NPO-Kampagne völlig undenkbar. Was meinen Sie dazu?

Tiger Woods

Quelle:
Persönlich
Opposing Views
Helping Animals

It’s not just…

Montag, 15. Februar 2010

Eine schöne Kampagne in England, um mehr Menschen für eine Karriere in der Sozialarbeit zu begeistern. Der Text zeigt die kleinen Hilfsmittel, die es braucht, um mit Menschen in Kontakt zu kommen. Eine Tasse Tee, Chips oder ein Klumpen grüne Knetmasse. Und mit denen man ins Gespräch kommt, über Probleme reden und schlussendlich helfen kann.

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Gesehen bei Osocio.