Ob sich PETA mit dieser Kampagne einen Gefallen tut?
In den USA wirbt die Organisation seit Kurzem unter dem Slogan «Too much sex can be a bad thing… for little tigers too.» für die Kastration von Katzen und Katern und springt damit gleichzeitig auf die aktuelle amerikanische «Tiger-Bashing»-Schiene. Die Kampagne nutzt den geschmacklosen Medienaufruhr um die Affären von Tiger Woods, um zu erklären, dass unkastrierte Katzen eine astronomische Anzahl an Nachkommen und damit Leid für alle Katzen produzieren. Und um dafür zu plädieren, dass jeder Tierhalter sein Tier kastrieren lässt.
Wir denken jedoch, dass diese wichtige Botschaft so verpackt erstens unseriös wirkt und zweitens untergeht und dass sie in ihrer Geschmacklosigkeit sogar amerikanische Spender negativ beeinflussen könnte. Allerdings hat PETA unter dem gleichen Slogan auch schon den amerikanischen Pornostar Ron Jeremy (diesmal freiwillig) abgebildet... PETA ist bekannt für kontroverse Sujets – dies ist wohl jedoch das erste Mal, dass dazu ein Prominenter unfreiwillig eingesetzt wurde.
In Europa wäre wohl sowohl der Medienskandal als auch eine darauf basierende NPO-Kampagne völlig undenkbar. Was meinen Sie dazu?

Quelle:
Persönlich
Opposing Views
Helping Animals


