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	<title>Next Generation Fundraising &#187; Psychologie</title>
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	<description>Der Blum, Bryant Blog</description>
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		<title>Die lieben Kleinen.</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 07:12:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabriele.bryant</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundraising ganz allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>

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		<description><![CDATA[Kinder bringen das Gute im Menschen hervor. Das wussten wir im Fundraising ja schon lange &#8211; «glücklich» die Organisation, deren Aufgabe in diesem Bereich liegt und die in der Fundraising-Kommunikation mit Bildern von Kindern (anstatt z.B. von dreizehigen Grossechsen) arbeiten kann. Noch einmal bewiesen wurde die Tatsache durch ein schottisches Experiment, von dem Bernd Röthlingshöfer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Kinder bringen das Gute im Menschen hervor. Das wussten wir im Fundraising ja schon lange &#8211; «glücklich» die Organisation, deren Aufgabe in diesem Bereich liegt und die in der Fundraising-Kommunikation mit Bildern von Kindern (anstatt z.B. von dreizehigen Grossechsen) arbeiten kann. Noch einmal bewiesen wurde die Tatsache durch ein schottisches Experiment, von dem <a href="http://berndroethlingshoefer.typepad.com/smc/2010/06/warum-sie-immer-ein-babyfoto-in-der-geldb%C3%B6rse-haben-sollten.html" target="_blank">Bernd Röthlingshöfer in seinem Blog</a> berichtet:</p>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;"><span style="color: #000080;"><em>«Schottische Psychologen wollten mal wissen, wie es mit der Ehrlichkeit der Mitbürger bestellt ist. Und vor allem, ob es Faktoren gibt, die Menschen ehrlicher agieren lassen. Sie starteten ein interessantes Experiment und verloren dafür (absichtlich!) 240 Geldbörsen – über das ganze Stadtgebiet verteilt. Was sie wissen wollten: Wie viele der Geldbörsen werden ins Fundbüro gebracht? Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Inhalt der Geldbörse und dem Grad der Ehrlichkeit? Es gibt ihn, und zwar auf höchst beeindruckende Weise. Hier sind die Zahlen:</em></span></p>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;"><span style="color: #000080;"><em>42 % der Geldbörsen wurden zurückgebracht.<br />
48 % der Geldbörsen, die Familienfotos enthielten, wurden zurückgebracht.<br />
54 % der Geldbörsen die Hundefotos enthielten, wurden zurückgebracht.<br />
88 % der Geldbörsen, die Babyfotos enthielten wurden zurückgebracht.</em></span></p>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;"><span style="color: #000080;"><em>Daraus lässt sich eine Menge ableiten. Erstens, entdeckt man in einer Geldbörse keinerlei persönliche Gegenstände, so aktiviert das wohl wenig Mitgefühl beim Finder. Es fällt leichter, die Geldbörse selbst einzustecken.<br />
Zweitens: Babyfotos lösen die stärksten Gefühle beim Betrachter aus. Drittens: Fotos von Tieren sind offenbar noch etwas wirksamer, als die Abbildungen erwachsener Menschen.»</em></span></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Und wenn Sie aber nunmal als Organisation für den Schutz und Erhalt dreizehiger Grossechsen besorgt sind? Ist Fundraising dann unmöglich? Natürlich nicht, aber es ist einfach eine ein wenig grössere Herausforderung, das Schicksal Ihrer Schützlinge so persönlich und emotional relevant wie möglich darzustellen. Anders geht es nicht. Suchen Sie also nach Ansatzpunkten, wie Sie Relevanz darstellen können, direkte Bezugspunkte zum Leben Ihrer Zuhörer. Suchen und erzählen Sie Geschichten, die berühren! Die kann man auch bei Grossechsen finden &#8211; und wenn gar nichts geht, dann rufen Sie uns.</p>
<p style="text-align: left;"><strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Quelle:</strong><a href="http://berndroethlingshoefer.typepad.com/smc/#" target="_blank"><br />
Bernd Röthlingshöfer&#8230;&#8221;Und jetzt zur Werbung&#8221;</a> &#8211; empfehlenswert!</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
]]></content:encoded>
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		<title>Die Qual der Wahl.</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 07:32:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabriele.bryant</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundraising ganz allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Auswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Psychologen haben schon lange nachgewiesen, dass zuviel Auswahl überfordern kann. In einem unter vielen Experimenten zum Thema stellten Dr. Sheena Iyengar und Dr. Mark Lepper in einem höherpreisigen Lebensmittel-Geschäft in Kalifornien einen kleinen Stand auf, an dem man Konfitüren verkosten und kaufen konnte. An manchen Tagen gab es nur sechs verschiedene Sorten, an anderen Tagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Psychologen haben schon lange nachgewiesen, dass zuviel Auswahl überfordern kann. In einem unter vielen Experimenten zum Thema stellten Dr. Sheena Iyengar und Dr. Mark Lepper in einem höherpreisigen Lebensmittel-Geschäft in Kalifornien einen kleinen Stand auf, an dem man Konfitüren verkosten und kaufen konnte. An manchen Tagen gab es nur sechs verschiedene Sorten, an anderen Tagen dagegen 24 Sorten Konfitüre. Und obwohl die grössere Auswahl mehr Publikum anlockte, wurde an den Tagen mit der kleineren Auswahl mehr verkauft. Je mehr Auswahl die Menschen hatten, desto schwerer fanden sie es, sich zu entscheiden.</p>
<p style="text-align: left;">Heute lesen wir viele verschiedene Meinungen: NPO sollen dem Spender  viele Möglichkeiten geben, zu spenden. Nein: Spender fühlen sich überfordert  von zu vielen Möglichkeiten und spenden dann überhaupt nicht&#8230;</p>
<p style="text-align: left;">Wie immer, stimmt beides. Spender wollen heute mitentscheiden, wie und wo ihr Geld verwendet wird. Aber Spender leiden &#8211; wie wir alle &#8211; auch unter einer ständigen, alltäglichen Informations- und Entscheidungsüberflutung. So vieles ist möglich, so vieles will entschieden werden. Manchmal sollte das Leben doch bitte wieder ganz einfach sein&#8230;</p>
<p style="text-align: left;">Was heisst das nun für NPO? Wie immer bedeutet es eine Gratwanderung zwischen so viel wie möglich vom Einen und gerade so viel wie nötig vom Anderen. Geben Sie Ihren Spendern verschiedene Möglichkeiten, aber helfen Sie ihnen bei der Auswahl. Durch eine Vor-Sortierung der Möglichkeiten, durch geschicktes Texten, durch eine strategische Blick-Führung, eine Steuerung der Menü-Auswahl, etc&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wie schnell ist man gut genug?</title>
		<link>http://blog.blumbryant.ch/2010/04/08/wie-schnell-ist-man-gut-genug/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 15:12:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabriele.bryant</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundraising & Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[An der Universität von Toronto wurden unlängst psychologische Experimente durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen unter Umständen, warum es so schwer ist, Menschen wirklich aufzurütteln. Besonders, wenn es um Themen oder Probleme geht, die ihnen zu abstrakt oder zu überwältigend scheinen. Gruppen von Testpersonen sollten verschiedene «grüne» und «nicht-grüne» Online-Shops bewerten, andere Gruppen sollte in diesen Shops [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">An der Universität von Toronto wurden unlängst psychologische Experimente durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen unter Umständen, warum es so schwer ist, Menschen wirklich aufzurütteln. Besonders, wenn es um Themen oder Probleme geht, die ihnen zu abstrakt oder zu überwältigend scheinen.</p>
<p style="text-align: left;">Gruppen von Testpersonen sollten verschiedene «grüne» und «nicht-grüne» Online-Shops bewerten, andere Gruppen sollte in diesen Shops etwas einkaufen. Danach wurde ein Experiment durchgeführt, in dem die Testpersonen Geld mit anderen teilen sollten. Die Teilnehmer, die sich die grünen Shops nur angesehen hatten, teilten am meisten von ihrem Geld mit anderen. Die Teilnehmer hingegen, die dort eingekauft hatten, waren überraschenderweise am geizigsten und reagierten auch in weiteren Experimenten zum Thema Geld relativ unethisch, verglichen mit den anderen Testgruppen.</p>
<p style="text-align: left;">Der Effekt beruht laut Experten auf dem so genannten psychologischen «Single Action Bias». Dieser bewirkt, dass Menschen ihre Entscheidungsfindung tendenziell so einfach wie möglich gestalten wollen. Und so auf eine Bedrohung oft nur mit einer einzigen Handlung reagieren, auch wenn diese Handlung an sich nicht wirklich etwas bewirkt oder die Bedrohung effektiv verringert. Danach unternehmen sie nichts mehr, solange das subjektive Angstgefühl damit besänftigt werden konnte.</p>
<p style="text-align: left;">So reagieren laut dem Center for Research on Environmental Decisions viele Menschen auf den Klimawandel, indem sie nur an Recycling-Programmen teilnehmen, ihr Verhalten aber sonst nicht weiter ändern. Aktuelle Befragungen in den USA zeigen auch, dass nach der Wahl von Barack Obama viele demokratisch wählende Amerikaner ihre Einschätzung der Umweltsituation positiv veränderten &#8211; auch wenn objektiv gar nichts passiert ist.</p>
<p style="text-align: left;"><em><strong><br />
</strong></em></p>
<p><span style="text-align: left;"><em><strong>Quellen:</strong></em><br />
</span><span style="text-align: left;"><a href="http://www.cred.columbia.edu/guide/guide/sec4.html" target="_blank">Center for Research on Environmental Decisions</a><a href="http://www.nytimes.com/2010/03/22/business/energy-environment/22green.html?scp=1&amp;sq=when%20green%20consumers%20decide&amp;st=cse" target="_blank"><br />
New York Times</a><br />
</span></p>
<p><a href="http://www.cred.columbia.edu/guide/guide/sec4.html"><br />
</a></p>
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