Mit ‘WWF’ getaggte Artikel

Social Media Best Practice: WWF Schweiz.

Mittwoch, 16. Juni 2010

Heute ein schönes Beispiel aus der Twitterwelt. Es gibt NPO, die nicht zurückfolgen, nicht auf Fragen oder Kommentare reagieren und ihre Follower lediglich wissen lassen wollen, welches Video sie gerade wieder ins Netz gestellt haben. Der WWF Schweiz dagegen spricht mit seinen Followern:

Snapz Pro XSchnappschuss012

Social Media Best Practice: WWF Deutschland

Montag, 14. Juni 2010

Um noch mehr NPO zum Mitmachen zu animieren und Ideen zu geben, starten wir heute mit einer lockeren Reihe aus Best Practice-Beispielen von NPO in den sozialen Medien. Wir erheben keinerlei Anspruch auf die Vollständigkeit der Information und nehmen im Gegenteil Informationen, Meinungen, Korrekturen und Ergänzungen jederzeit gern entgegen!

Zu Beginn die Facebook-Seite von WWF Deutschland, die 11′769 «Fans» (korrekterweise ja heute «Gefällt mir-Menschen» :-) ) zählt, sehr aktiv ist und das zeigt, was wir immer wieder sagen: Social Media ist offene Kommunikation mit den Menschen, nicht an die Menschen. Hier ein Beispiel:

Snapz Pro XSchnappschuss009

Kampagnen lohnen sich für Amnesty.

Freitag, 19. März 2010

Laut einer Meldung von Persönlich hat sich die intensive Kampagnenarbeit von Amnesty International im letzten Jahr in einer Verdoppelung des Bekanntheitsgrades niedergeschlagen:

«Die Kampagnen für die Freilassung der beiden ­Libyen-Geiseln und für die Aufnahme ehemaliger Guantánamo-Häftlinge verhelfen der Menschenrechtsorganisation von Amnesty International (AI) zu einem massiven Bekanntheitszuwachs. Laut “SonntagsZeitung” nannten 30 Prozent der Schweizer 2009 spontan AI, wenn sie nach gemeinnützigen Organisationen gefragt wurden. Im Jahr zuvor waren es bloss 13 Prozent ­gewesen. Das geht aus dem noch unveröffentlichten “Spendenmonitor” hervor, einer Repräsentativ­umfrage von GFS Zürich. Gar 87 Prozent der Schweizer bejahten die Frage, ob sie AI kennen. Die Organisation rückt damit im Bekanntheits-Ranking von Platz 12 auf Platz 6. Bekannter sind nur noch Rotes Kreuz, Rega, Greenpeace, WWF und Caritas.»

Quelle:
Persönlich

Lokal oder global? Klimaschutz nach Kopenhagen.

Mittwoch, 17. Februar 2010

Der Kopenhagener Klimagipfel hat trotz aller Anstrengungen von Organisationen wieder nicht das gehalten, was man sich davon versprach. Jetzt wird in den grossen Umweltschutzorganisationen an einen Strategiewechsel gedacht. Laut Meldungen von Social Times denkt Greenpeace International daran, in Zukunft verstärkt mit religiösen Gruppen zusammenzuarbeiten, da diese viele Menschen erreichten, «zu denen wir als Umweltschützer keinen Zugang haben», so Kumi Naidoo von Greenpeace. Ausserdem will Greenpeace wieder stärker auf Protestaktionen setzen und «den Politikern Dampf machen.»  Greenpeace will sich künftig auch verstärkt in der Dritten Welt engagieren.

Manche Experten, wie Jürgen Maier, meinen nun in einem Artikel der Tageszeitung, dass NPO ihre eher begrenzte Kraft besser auf inländische Probleme konzentrieren sollten, als zu versuchen, Weltpolitik zu machen. Greenpeace Deutschland will sich laut dem Artikel auch eher wieder national agieren und sich mehr durch Kampagnen zu Wort melden.  Und auch Attac will sich stärker lokal engagieren. Der BUND setzt weiter auf grössere Aktionen, will aber auch in Deutschland politisch stärker aktiv werden. Der WWF will evtl. weiter versuchen, Klimakonferenzen zu Abkommens-Erfolgen zu bringen, plant jedoch seine künftige Klima-Strategie in diesen Tagen. Oxfam will auf globaler Ebene weitermachen, auch die Kampagnenseite tcktcktck.org läuft vorerst weiter mit der Meldung: «Die Führer der Welt sind noch nicht fertig. Und wir auch nicht.»

Näheres und Quellen:
Social Times
Tageszeitung

Migros und WWF im Jahr der Biodiversität.

Mittwoch, 27. Januar 2010

Die Migros profiliert sich im Bereich Umwelt & Nachhaltigkeit und engagiert sich daher auch im von der UNO ausgerufenen Jahr der Biodiversität. Der grosse Einzelhändler will dazu zusammen mit Verbänden wie IP-Suisse und NPO wie WWF Schweiz und der Vogelwarte Sempach Massnahmen umsetzen, um der Bevölkerung das Thema Biodiversität nahe zu bringen. Zu den Massnahmen gehören unter anderem Malwettbewerbe für Kinder, deren Bilder zur Biodiversität dann auf Mehrwegtaschen übertragen werden, die im Laden erhältlich sein werden. Des Weiteren werden WWF und Migros andere Institutionen, Organisationen und Unternehmen auffordern, für die Biodiversität aktiv zu werden.

Wir sind gespannt, wie diese Kampagne das doch recht komplexe Thema «Biodiversität» für Verbraucher (und Kinder) verständlich und relevant umsetzen wird.

Mehr zum Thema:
Migros

WWF